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Buch: Friedrich Ani – Ermordung des Glücks

Vom verlorenen Sohn

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34 Tage lang kommt der 11-jährige Lennard Grabbe nicht nach Hause. Er ist nach der Schule verschwunden, im November, mitten im trüben München. Doch dann taucht dieser Mann zu Hause in der kleinen Konditorei der Eltern auf und teilt ihnen mit, dass der Bub einem Mord zum Opfer gefallen ist. Die Mutter verliert Zeit und Raum, fragt sich zwischendrin, wer der Mann ist, der unentwegt ihre Hand hält: Es ist Jakob Franck, der Ex-Kommissar, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Hinterbliebenen schonend schlimme Wahrheiten zu überbringen.
Wer wollte Lennard etwas Böses? Einem Jungen, der beliebt war, Fußball und Musik spielte? Dennoch ist er getötet und in einem Waldstück bei Höllriegelskreuth abgelegt worden.

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News: Erstes Krimifest in Tirol vom 14. bis 21. Oktober 2017

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Ein Krimifest bei unserem Nachbarn Tirol, ein guter Grund dies auch bei uns anzukündigen:
Vom urban-düsteren Psychothriller über beliebte Serienermittler und charmant-komische Regionalkrimis, von der beschaulichen Landidylle bis zum Großstadtschauplatz, von Krimis zum Lachen bis zu gesellschaftskritischen Romanen, die zu aktuellen Themen Stellung beziehen – die Vielfalt des Kriminalromans ist groß. Der Haymon Verlag und Bernhard Aichner (Link einfügen), fördern und lieben diese Vielfalt, deshalb organisierten sie für die Kriminalliteratur ein spektakuläres Festival – das Krimifest Tirol, das ab 2017 jährlich stattfindet. Geboten werden euch acht spannende Tage mit Lesungen von über 30 Krimigrößen: internationale Stars wie Simon Beckett ebenso wie deutsche, österreichische und schweizerische Publikumslieblinge wie zum Beispiel Herbert Dutzler, Rita Falk, Joe Fischler, Volker Klüpfel und Michael Kobr, Thomas Raab und Melanie Raabe sowie aus München Friedrich Ani. Weiterlesen

Buch: Simon Beckett, Friedrich Ani u.a. – Tatort Tannenbaum

Kommissare feiern Weihnachten

978-3-499-24366-0Draußen ist es schon teilweise klirrend kalt, der Weihnachtsmann packt fleißig Pakete fürs Fest, und die Fenster sind weihnachtlich geschmückt und beleuchtet. In all dem Trubel und Konsumrausch, den die Vorweihnachtszeit leider dennoch mit sich bringt, ist es Zeit sich ein wenig zurückzulehnen und bei Glühwein, dem Knistern des Ofens und gemütlicher Beleuchtung ein gutes Buch zu lesen. Zwischen all den Jahresendterminen, die uns drangsalieren, ist leider oft nur wenig Zeit dafür, sodass eine kleine Kurzgeschichtensammlung eigentlich gerade recht kommt. Deshalb habe ich für euch eine kleine weihnachtliche Anthologie herausgesucht, in der bekannte Krimiautoren Einblick geben, wie ihre Kommissare und Ermittler Weihnachten verbringen, nebst der ein oder anderen Leiche im Gepäck.

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Rückblick: Januar 2016

Der Januar hatte es beitragsmäßig in sich, es gab jede Menge Band- und Musikvorstellungen, viele interessante Bücher zum Nachlesen, Kino- und Theatertipps unserer emsigen Redaktion. Da könnte man fast den Überblick verlieren. Aber das wollen wir natürlich nicht, deshalb wird es einen monatlichen Rückblick geben, in dem ihr euch ganz einfach durchklicken könnt, was im Januar so alles veröffentlicht wurde.

Immer wieder interessante Einblicke geben euch unsere Band der Woche-Fragebögen, die in diesem Monat Oxic Inc., Vogelfrey, AEVERIUM und Lichtscheu beantwortet haben. Weiterlesen

Buch: Friedrich Ani – Der namenlose Tag

Das grüne, karierte Heft, angefüllt mit Einsamkeit

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Der Münchner Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit kurzem in Rente. Dennoch lassen ihn die Toten seiner ehemaligen Fälle nicht los. Sie sitzen abends an seinem Esstisch und lassen sich von ihm mit Keksen bewirten. Oder es sucht ihn jemand auf, um Licht in eine vor langem geschehene Tat zu bringen: Ludwig Winther, der Vater eines siebzehnjährigen Mädchens, das vor 20 Jahren Selbstmord begangen haben soll, glaubt nicht an Suizid, Franck soll aufklären. Dieser erinnert sich an den Fall. Er selbst war der Überbringer der Todesnachricht. Doris Winther, die Mutter des Mädchens, hielt er sieben Stunden lang danach ohne ein Wort zu sprechen in den Armen.

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Krimi im Foyer – Friedrich Ani und Max Bronski, Münchner Volkstheater, 14.01.2016

Ani und Bronski bitten auf die Bühne

 

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Die ganze Adventszeit kein Flöckchen Schnee, aber in dem Moment, als ich mich auf den Weg zum Münchner Volkstheater mache, ziehen Schnee und Wind auf. Aber das nasskalte Gefühl ist gleich vorbei, als ich mit meinem Glas Weißwein einen Platz in der ersten Reihe finde und es mir gemütlich für eine Lesung einrichte.

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Kurz nach 20 Uhr tritt „Chefgastgeber“ Friedrich Ani – schwarzes Sakko mit Jeans und Hut, im Blues-Brothers-Look – auf die Bühne und kündigt den Abend mit „nur Gastgeber“ Max Bronski an, denn heute kann er nicht auch Chefgastgeber sein, weil er ja danach liest und somit Gast ist. Es gibt ein kleines Witzchen auf Kosten von Helene Fischer, die, wo auch immer sie herkommt und was auch immer sie macht, zumindest immer schon Helene Fischer hieß. So einfach war das bei Max Bronski nicht. Er war jahrelang ein wahres literarisches Wunder, ein Mann, zu dem es keine Infos gab. Doch nun ist sein echter Name aufgetaucht: Franz-Maria Sonner heißt er. Seine Freundin hat sich diesen Kniff ausgedacht, einfach des Neustarts wegen, weil er nun was anderes schreibt, keinen „Schlachthofkrimi“, sondern was Neues. Sonners Pseudonym ist übrigens aus dem Ernst Lubitsch Film Sein oder Nichtsein, diese kleine liebenswerte Rolle des Hitler-Doubles spielte ein Herr namens Bronski. Das gefiel ihm.
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Editorial – 48. Ausgabe – 26.01.2015

Band der Woche

q-box aus Pentenried sind sicherlich den Rock’n’Rollern unter euch schon längst ein Begriff – dementsprechend überfällig ist es auch, dass wir euch das Quartett als Band der Woche präsentieren!

Musik

„Betörender Wahnsinn“ trifft die experimentelle Musik von Eskapi (u.a. Ex-Lifelover Johan Gabrielson), meint torshammare. Was meint ihr?

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Lesung und Musik: Rock’N’Crime-Salon im Milla, 20.1.2015

Drei Männer im Verfallszustand

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Der kleine, feine Milla-Club in der Holzstraße bietet zusätzlich zu seinen Konzerten und Partys jeden dritten Dienstag im Monat eine Krimilesung mit Live-Musik an. Gastgeber sind die Münchner Krimiautoren Friedrich Ani und Max Bronski, Musik gibt’s von der Max Bronski Band (Landy Landinger, Andi Königsmann, Peter Köhler, Max Bronski).

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Editorial – 43. Ausgabe – 24.11.2014 – Letzte Ausgabe vor Weihnachten!

Band der Woche

Faster, Pussycat! KILL! KILL! – Na, klingelts? Wir spielen diese Woche Filmzitate raten mit einem Quartett aus Dresden, das musikalisch einfach nur Laune macht: KILL ME pussycat!

Musik

Anfang November waren Xandria in Dresden zu Gast – und Tina, unser Vorposten im nichtbayerischen Ausland, traf Sänger, Gitarrist und Xandria-Gründungsmitglied Marco nach der Show, um mit ihm ein bisschen über das neue Album Sacrificium, Bandrituale vor Konzerten und die Kollegen von Sonata Arctica zu plaudern.

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Benefiz-Lesung mit Krimi-Autor Friedrich Ani, München, 12.11.2014

Hospiz mit Witz: geht das? Ja, es geht.

 

 

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Von meiner Freundin, mit der ich schon viele schöne Events besucht habe, bekam ich zum Geburtstag eine Eintrittskarte zu einer Lesung mit Friedrich Ani. Ich habe mich gefreut, da ich seine Bücher furchtbar gerne lese, ebenso gerne höre ich ihm zu. Das wie, wo, was war mir momentan egal.
Am Tag der Lesung, deren Erlös der Trauerbegleitung des Christophorus Hospizvereins zugedacht ist, kommen wir also zum Pfarrsaal der Pfarrei St. Joseph am Josephsplatz. Kurz nach 18 Uhr gehen wir durch den Eingang neben der Kirche, es ist noch still. Wir steigen eine Treppe hinauf, oben ist eine Dame, die die bestellten Eintrittskarten ausgibt, und wir betreten den Raum. Hier wird mir erst richtig bewusst: Das hier ist keine witzige Buchhandlung, kein mondänes Literaturhaus oder gar ein kracherter und voller Schlachthof, nein, es ist ein Pfarrsaal, das große Kreuz vorne neben der Bühne erinnert mich daran. Die Veranstalter haben etwas zu knabbern bereit gestellt, wie auch Wasser, Saft und etwas Wein.
Wir holen uns eine Kleinigkeit zu essen und ein Gläschen Weißwein, das wir an einem Stehtischchen zu uns nehmen. Das Publikum: wenig junge Leute, viele ältere Herrschaften. Da kommt auch schon Friedrich Ani, der sich noch sehr im Hintergrund hält.